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Archive for Juli 2010

Wie Columbus …

Ich sitze lange dort in der Ecke meiner Wiese, an den Obstbaumstamm gelehnt … sehr lange. Ich warte … ob etwas passiert, ob mir eine Idee kommt. Ich werde unruhig … nichts passiert. Wie lange soll ich denn noch hier so untätig sitzen? Aber so lange kein Impuls kommt …

Eine gefühlte Ewigkeit vergeht … Ich fange an, mir die schöne Ecke meiner Wiese genauer zu betrachten. Mein Herz geht auf – ja, SO stelle ich mir eine Wiese vor! Die vielen wilden Blumen, die alten Obstbäume, Ecken, die verwunschen ausschauen und in denen man auf Entdeckungsreise gehen kann …

Was war das? Aus dem Augenwinkel heraus meinte ich, eine Bewegung gesehen zu haben. War da jemand? Vorsichtig stand ich auf und ging in die Richtung einer dieser verwunschenen Ecken. Erstaunt sah ich, dass meine Wiese hier gar nicht zu Ende war – im Gegenteil, das was sich mir nun zeigte, war viel größer (und schöner 😉 ) als das, was ich bisher gesehen hatte. Es war nur durch eine Hecke verborgen gewesen, in der ich nun einen Durchgang gefunden hatte. Da -wieder nahm ich Bewegung wahr! Nun waren es mehrere bunte Punkte, die durch das Grün der Büsche zu erkennen waren. Neugierig ging ich weiter und vernahm fröhliches Lachen. Kinderlachen! Mein Herz begann laut zu klopfen, eine gefühlte Vorahnung …

Und dann sah ich sie. Viele, viele Kinder, die einzeln oder in kleinen Gruppen spielten. Sie bauten kleine Holzhütten, sie bemalten Steine, sie knüpften aus bunten Fäden Spinnennetze, sie bastelten aus Ästen und Blättern kleine Kunstwerke.  Langsam ging ich weiter. Die Kinder, die mich sahen, winkten mir fröhlich zu – alles wirkte sehr vertraut. Je weiter ich ging, desto älter wurden die Kinder … teilweise waren nun auch Erwachsene dabei. Die Stimmung war überall die Selbe: ein fröhliches Miteinander!

Meine perfekte Wiese – endlich entdeckt!!! 🙂

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Eigentlich ist es immer wieder ein vertrautes Gefühl, wenn ich auf  „meiner Wiese“ ankomme – kein Wunder, seit Sommer 1995 war ich dort nun schon unzählige Male! 😉 Aber heute schaue ich mich ziemlich befremdet um. Wie sieht es denn hier aus????

Als wäre ich in einem englischen Garten gelandet … akkurat geschnittene Hecken, ein Rasen, der aussieht wie mit der Nagelschere geschnitten, Sitzgelegenheiten aus verschnörkeltem Eisengestänge, ein Tisch mit einer bestickten Decke. Je mehr ich mich umschaue, desto unwohler fühle ich mich. Das kann doch gar nicht meine Wiese sein!!! Langsam gehe ich einige Meter und entdecke einige Menschen, die mit dem Einsetzen von seltsamen Pflanzen beschäftigt sind. Ein Mann wird auf mich aufmerksam, er steht lächelnd auf, und nachdem er sich die Hände an seiner Arbeitshose abgewischt hat, gibt er mir freundlich die Hand. „Ist das nicht wunderschön geworden?“ Ich lasse meinen Blick umherschweifen und entdecke immer mehr Menschen, die emsig dabei sind, den Garten zu gestalten. Als ich an ihnen vorbeigehe, lächeln sie mich an … einige stehen auf und sprechen mich an … weisen mich auf ihre Arbeit hin und schauen mich erwartungsvoll an. Was tun sie hier alle? Sie erwarten doch nicht etwa auch noch ein Lob?

Wut kocht in mir hoch. Ich stelle mich mitten auf meine Wiese und rufe laut: „Aufhören, sofort aufhören! Mir gefällt das nicht!“ Erstaunte Blicke …

„Aber schau mal, das ist doch wunderschön geworden. Ich versteh überhaupt nicht …. “ Von allen Seiten werde ich bestürmt. Niemand scheint gewillt zu sein, auf meine Aussage einzugehen. Im Gegenteil – die Verständnislosigkeit schlägt um in Empörung. „Ich hab mir so viel Mühe gegeben … “ … „Sie könnte ja wenigstens mal danke sagen …“ … „Man kann es ihr aber auch nie recht machen“ …“Sie denkt immer nur an sich …“

Weg! Ich will nur weg, für mich alleine sein! Ich laufe über meine Wiese und entdecke eine Ecke, die noch „unbearbeitet“ ist. Dort stehen alte Obstbäume, und die Wiese besteht aus vielen bunten wilden Blumen. Ich setze mich mit dem Rücken an einen Stamm und lasse den Kopf auf meine angezogenen Knie sinken. Ich bin völlig entmutigt .. das gefällt mir alles nicht! Das ist MEINE Wiese, die will ich nach MEINEN Vorstellungen gestalten. Aber ich fühle mich machtlos gegen diese vielen Menschen, die seltsamerweise von mir auch noch ein Lob erwarten … und denen völlig egal zu sein scheint, dass das MEINE Wiese ist. Ich habe keine Idee, was ich tun könnte …

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Es gibt so unendlich viele Methoden und Werkzeuge – seit wie vielen Jahren bin ich eigentlich auf der Suche nach dem, was für mich passt? Mit der Meditation begann es 1995 – ich war spontan fasziniert und habe sehr viel meditiert, manche Jahre lang sogar täglich. Dann folgte das Thema Rückführung … dann „The Work“ … „Bestellungen beim Universum“ … „The Secret“ … und wie sie alle heißen 😉 Hat mich all das bei meinen „großen Herausforderungen“ weiter gebracht? NEIN!

Was bleibt übrig als „das Werkzeug“, das mir immer noch am ehesten hilft? Die Meditation … nach wie vor 😉

Aber etwas Entscheidendes hat sich nun verändert in meinen Meditationen – so wie vor ca. 12 Jahren, als auf meiner Wiese plötzlich Nebel war, und ich nichts sehen konnte. So lange, bis ich mich langsam fortbewegte durch den Nebel und in einer Szene landete, die aus einem früheren Leben zu sein schien …

HEUTE befinde ich mich meistens immer noch auf meiner Wiese … aber ich bin bei weitem nicht mehr so passiv wie bisher. Auf einmal bahnt sich da ein energisches „das gefällt mir so aber nicht – ich möchte das so und so haben!“ den Weg. Auf den Hinweis meines Verstandes, wie das denn gehen solle, folgte die rigorose Antwort meines Gefühls:

Ich weiß nicht wie – aber ich weiß dass! 🙂

Von diesen Bildern und was nach dem „aber ich weiß dass“ in meinen Meditationen und in meiner Realität passiert – davon möchte ich euch ab heute hier im Glückshaus berichten. Ich bin selber ganz gespannt und lade euch herzlich ein, mich zu begleiten!!!

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