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Archive for April 2010

Manche Übungen sind so genial (und) simpel! 🙂 Und wenn sie dann noch so viel Freude bereiten wie diese hier ….

Jeden Abend vor dem Einschlafen bitte überlegen: was war das Geschenk des heutigen Tages? Und was war das Wunder des heutigen Tages? Und sich beim Aufwachen schon freuen: heute gibt’s wieder ein Geschenk und ein Wunder. Und jeden Tag wird man fündig … denn: was ich als Geschenk bzw. als Wunder empfinde, das entscheide ich ganz allein!

Und das innere Kind freut sich wie Bolle! 🙂

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Beim Rundgang durch das Glückshaus fiel mir eine Tür auf, die mir bisher noch nie aufgefallen war. Stand dort sonst nicht immer ein großer Schrank? Rätselnd stand ich vor der Tür. Was für ein Raum sich wohl dahinter verbarg? Vorsichtig drückte ich die Klinke herunter, öffnete die Tür und schaute hinein. Der Raum war dunkel, und ich konnte nur wenig erkennen. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass er sehr groß sein musste …

Ich ging ein paar Schritte hinein, und nachdem sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, konnte ich einige Umrisse erkennen. Sofort vielen mir die runden Wände auf … und dann, als ich die Ohren spitzte, hörte ich ein Knacken, das von allen Seiten des Raumes zu kommen schien. Ungläubig schaute ich mich um – der Raum versuchte, sie auszudehnen! Ich ging vorsichtig in die Ecke, in der das Knacken am lautesten war. Eine breite dicke Holztür war dort, mit mehreren schweren Querbalken verriegelt. Sie waren schon ziemlich verbogen, so sehr drückte eine mir nicht sichtbare Kraft gegen sie. Als ich mit den Fingern vorsichtig über sie fuhr, fühlte ich Einkerbungen. Ich zündete eine kleine Kerze an, und ich erkannte, dass die Einkerbungen Buchstaben waren. Ich begann zu lesen:

„Solange Du Dich nicht an die Regeln hältst, muss diese Tür verschlossen bleiben!!!“

Welche Regeln? Was verschließt diese Tür? Ich leuchtete mit der Kerze in den Raum. Es war eigentlich ein schöner Raum, aber er war komplett leer. Wie schön würde er aussehen, wenn man ihn mit gemütlichen Möbeln füllen würde … wenn man viele Kerzen aufstellen würde … Freunde hierhin einladen könnte … Kinderlachen erklingen würde. Da begann es, in der Herzgegend zu ziehen. Erst zaghaft, dann immer stärker. Was für eine Sehnsucht brach da durch …

„Es ist alles da, was Du Dir wünschst! Es stapelt sich bereits meterhoch hinter dieser Tür!“

Diese verdammte Tür! Bzw. … verdammte Riegel! Wer hatte überhaupt beschlossen, dass Sie nur aufgehen darf, wenn ich mich an bestimmte Regeln halte????

Stille! Urplötzlich war es totenstill im Raum. Das Ächzen und Knarren der Balken hatte abrupt aufgehört. Wer war es????????? Wer erstellt die Regeln für MEIN Leben???? Das kann „eigentlich“ nur einer sein … bzw. eine 😉

Ich holte tief Luft und sagte laut und entschlossen: „Die Tür darf sich jetzt öffnen! Völlig egal, ob ich Regeln beachte oder nicht!“

Das Ächzen und Knarren begann erneut, und schon nach wenigen Minuten brachen die Riegel. Die schwere Tür sprang unter dem Druck auf … und der Raum begann zu leuchten 🙂

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„Können Sie mal zum Glückshaus kommen? Die Eingangstür ist ganz zugewachsen vom wilden Wein …“

Der Anruf erreicht mich am frühen Morgen, ich war noch leicht verschlafen. Wieso war die Eingangstür schon wieder zugewachsen? Ich war doch erst … letztens … war das schon wieder so lange her? Schlagartig wurde ich wach. Das durfte doch wohl nicht wahr sein! So glücklich war ich gewesen, nachdem ich wieder an diesem wunderbaren Ort gewesen war, nachdem ich alles so schön aufgeräumt und geputzt hatte. So voller Tatendrang war ich gewesen, und dann …

Auf ein Neues!

Diesmal war nicht ganz so viel zu tun wie bei der letzten Aktion. Die Zweige, die die Eingangstür versperrten, waren schnell abgeschnitten und zwei große Säcke verstaut. Die Tür ließ sich leicht öffnen, und ich wanderte langsam durch die Räume. Sie wirkten zwar verlassen, aber in meinem Tagtraum, der mich auf meinem Weg begleitete, herrschte fröhliches Beisammensein. Gedankenverloren blieb ich vor einem Bilderrahmen stehen, der kein Bild, sondern einen Text umrahmte.

„Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind,
nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich, das nennt man AUTHENTISCH-SEIN.“

Die Worte kamen mir bekannt vor, und nach kurzem Überlegen fiel es mir ein: es sind die Worte Charlie Chaplins, die ich hier im Oktober 2007 zitierte (meine Güte, ist das lang her ,-) ).

Was wäre das schön, wenn ich jetzt einfach hierbleiben könnte …

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