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Archive for Februar 2010

Manchmal finde ich mich in meiner Mediation auf meiner Wiese wieder und muss mich erstmal einfühlen „in mich“ …  bis mein Gefühl auch für mich „verständlich“ ist. So ging es mir auch heute: von außen betrachtet wirkte ich sehr erschöpft, sehr müde, entmutigt, kraftlos, motivationslos. Was war der Grund dafür? Was in mir löste all das aus? Es dauerte eine Weile bis sich Verdrängtes den Weg bahnte. Und es ließ sich dann zusammenfassen in der Frage: Was gibt’s für mich noch zu tun?

Zurückblickend sehe ich viele schwere Wege, viele Ziele die ich ansteuerte, aber nicht erreichte. Der Weg ist das Ziel und bringt wertvolle Erfahrungen … bei einigen Zielen bin ich froh, dass ich sie nicht erreichte und vorher den Kurs änderte, bei manchen Zielen trauere ich noch, dass sie für mich unerreicht bleiben.

Beim Blick nach vorne sehe ich zum Thema „mein Ziel“ eine Nebelwand. Je mehr ich hinstarre, desto dichter wird sie. Woher soll ich die Motivation nehmen, auf mein Ziel zuzugehen, wenn ich rein gar nichts erkennen kann??? Engel! Da fällt mir ein, dass ich ja fragen kann 😉 Daher:

Was gibt’s für mich noch zu tun?

Die Antwort ist kurz und verblüffend: „Lieben – sonst nix!“

„Ist das nicht ein bißchen wenig?“ fragt da der Verstand. 😉

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„Aber dafür bin ich doch schon zu alt …!“

Hier ist jemand zu sehen, dem dieser Glaubenssatz fehlt: 🙂

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Der Zug des Lebens

Vor einiger Zeit las ich ein Buch,
worin das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde.
Eine sehr interessante Lektüre

Das Leben ist wie eine Reise im Zug.
Man steigt oft ein und aus,
es gibt Unfälle bei manchen Aufenthalten,
angenehme Überraschungen
und tiefe Traurigkeit bei anderen.

Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen,
treffen wir Menschen, von denen wir glauben,
dass sie uns
während unserer ganzen Reise begleiten werden:
unsere Eltern

Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen bei einer Station aus
und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück

Allerdings steigen andere Personen,
die für uns sehr wichtig werden,
in den Zug ein.

Es sind unsere Geschwister unsere Freunde und
diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.

Manche dieser Personen die einsteigen,
betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.

Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.

Und es gibt wieder andere im Zug,
die immer da und bereit sind,
denen zu helfen, die es brauchen.

Manche hinterlassen beim Aussteigen
eine immerwährende Sehnsucht….

Manche steigen ein, und wieder aus
und wir haben sie kaum bemerkt.

Es erstaunt uns,
dass manche der Passagiere,
die wir am liebsten haben,
sich in einen anderen Wagon setzen
und uns die Reise in diesem Abschnitt
allein machen lassen.

Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten,
die Mühe auf uns zu nehmen,
sie zu suchen
und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen.

Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen,
da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.

Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen,
Träumen. Fantasien, Hoffnungen und
Abschieden…… aber ohne Rückkehr.

Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.

Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen,
und suchen wir das Beste in jedem von ihnen…..

Erinnern wir uns daran,
dass in jedem Abschnitt der Strecke
einer der Gefährten schwanken kann
und möglicherweise unser Verständnis braucht.

Auch wir werden öfter schwanken und
es wird jemanden geben, der uns versteht.

Das große Mysterium der Reise ist,
dass wir nicht wissen wann wir endgültig aussteigen werden
und genauso wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden,
nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.

Ich glaube, ich werde wehmütig sein,
wenn ich aus dem Zug für immer aussteige
….Ja, das glaube ich.

Die Trennung von einigen Freunden,
die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein.
Meine Liebsten allein zu lassen wird sehr traurig sein.
Aber ich habe die Hoffnung dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt
und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen,
mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.

Was mich glücklich machen wird,
ist der Gedanke,
dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren
und wertvoller zu machen.

Ihr meine Freunde,
schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben
und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.

Denen, die Teil meines Zuges sind,
wünsche ich
– Gute Reise!

[Verfasser mir nicht bekannt]

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Mauz!

Viel Freude beim Ansehen! 😉

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