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Archive for Juli 2008

Die blaue Stunde

Endlich ich … Zeit für mich 🙂

Tja, liebes Universum – wie deute ich DAS denn jetzt? Auf der Suche nach dem Video „Endlich ich“ von PUR finde ich nur dieses hier, und … das hat irgendwie die gegenteilige Aussage 😉

Gut, dann mixe ich das Ganze 😉 – Sehnsucht zu spüren hat ja auch was (vor allem wenn sie ganz bald gestillt wird *lach*), und die Zeit bis dahin lasse ich ein bißchen meine Gedanken (und Finger auf der Tastatur) wandern … da ist richtig „kribbelige Vorfreude“ in mir (ja, auf Beides 🙂 ).

Ab in den Glücksgefühle-Whirlpool … und los geht’s:

Die Neugier, was denn „die Anderen“ grad so für Themen haben, trieb mich heute auf Det’s Blog … und dort fand ich eine Geschichte, die er wiederum in Thomas‘ Blog gefunden hatte. Dieses Bild vom Pfeil, um den nachträglich die Zielscheibe herum gemalt wird, hat bei mir eine lange Gedankenkette ausgelöst: da landet ein Pfeil „irgendwo“ – und anschließend wird genau dieser Ort zum Ziel erklärt … da passiert „irgendwas“ – und anschließend wird ein Muster, eine „Aussendung“, ein „Karmagrund“ ausgegraben, der erklärt, warum das kein Zufall ist … (für die, die mich grad nicht live sehen können: ich nehm mich irgendwie grad selber auf den Arm 🙂 )

Und schon bin ich mittendrin in einem Thema, das mich im Urlaub „erwischt“ hatte: eine kritische Überprüfung meines Glaubens. Passt das alles noch? Muss was „überarbeitet“ oder „renoviert“ werden? Sollte ich vielleicht sogar mal was „rausschmeißen“, was sich als „nicht förderlich“ erwiesen hat? Das mit dem Glauben ist ja irgendwie ne sehr spannende Sache: ich kann ja nicht WISSEN, ob’s stimmt oder nicht … ich kann’s nur GLAUBEN. Ob’s „ein Leben nach dem Tod“ geben wird? Weiß ich erst, wenn’s passieren wird – dann war’s richtig und (aus meiner aktuellen Sicht heraus) auch hilfreich, daran zu glauben. Wenn es keins gibt – dann werde ich das auch nicht „merken“ 😉 Also such ich mir doch den Glauben aus, der sich „besser anfühlt“ – gell? 😉

Was ist mit dem Glauben „es gibt keinen Zufall“? Alles, was mir passiert, ist eine Resonanz auf das, was ich aussende. Fühlt sich eigentlich gut an – ich bin Gestalter meiner Realität und kein hilfloses Opfer der Umstände. Fühlt sich ganz besonders gut an, wenn etwas Schönes in meinem Leben passiert. Ha, klasse – ICH war das! 🙂 Was ist mit den Bereichen, wo es „auf Dauer hakt“? Wo die Resonanz eben nicht so schön ist … oder sogar schon richtig weh tut? Mist … auch: ICH war das! Also, volle Kraft auf die Änderung der falschen Aussendung … was denn, immer noch keine positive Resonanz? Also tiefer graben: Kindheit, pränatale Phase, frühere Leben. Irgendwo muss doch was zu finden sein 😉

Seit 1995 meine tiefe Überzeugung, mein gelebter Glaube … niemals der geringste Zweifel. Und nun kommt alles in’s Wanken … was sich seltsamerweise richtig gut anfühlt … 🙂

[Gedankensprung]

Heute Mittag war ich mit meinem Sohn ein Eis essen … im Schnelldurchgang die BUNTE durchblätternd. Hängen blieb ich am Foto von Sarah Connors Mutter … die in jedem Arm einen ihrer vier Wochen alten Zwillinge hielt. Die älteste Tochter 27, sie selber 50 Jahre alt. Wenn ich mir die Zahlen so anschaue … mit 23 Jahren das erste Mal Mutter geworden … dann 5 weitere Kinder bekommen … und nun, wo sicher ganz viele Menschen sagen würden: „Jetzt ist das Jüngste endlich bald aus dem Haus!“, da fängt sie (natürlich gemeinsam mit ihrem Mann 😉 ) aus eigenem Wunsch heraus „nochmal von vorne an“. Kinder als Bereicherung für’s eigene Leben zu betrachten und nicht als Einschränkung (solange sie noch zu Hause wohnen) … das berührt etwas in mir sehr.

Und mit diesem Berührtsein wandere ich nun in’s Bett – gute Nacht! 🙂

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  • Sammle allen Abfall in einem Bereich Deines Wohnorts auf; sei der Wächter für diesen Bereich. Erzähle anderen darüber.
  • Sei anderen gegenüber immer freundlich. Experimentiere heftig damit.
  • Biete eine Schulter- oder Fussmassage an, egal wo Du gerade bist.
  • Kämpfe immer für Gerechtigkeit, egal wie viel es kostet.
  • Gehe einmal in der Woche in ein Pflegeheim, um die Menschen dort in Freundschaft aufzumuntern.
  • Mache das Fernsehen aus und werde interessant. Stelle Dich selbst dar.
  • Überlege, in der Öffentlichkeit albern zu sein. Singe laut heraus. Trage komische Sachen.
  • Finde Wege, deutlich weniger Geld zu brauchen; teile unglaublich.
  • Mache regelmäßig Zufallszusammenkünfte, mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Fremden (sog. “Potlucks”: z.B. 3 Bekannte einladen, die jeweils 3 Bekannte mitbringen; oder eine Einladung aushängen am Schwarzen Brett im Supermarkt; jeder bringt Essen und Getränke für sich und andere mit). Arbeite daran, im erweiterten Familienverband zu leben.
  • Verbringe Deinen Urlaub an Deinem Wohnort und verwende das Geld, um in Projekten zu arbeiten, die Gemeinschaften aufbauen.

Gefunden in einem Kommentar bei Elisabeth

Welcher Punkt gefällt Dir spontan besonders gut? Mir der 7.! 🙂

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Das können sich in diesem Jahr erstmals die Schüler der Heidelberger Schule fragen, die vor einem Jahr das Fach „Glück“ eingeführt hat. Hier geht’s zu einem Interview, das mit einer der Schülerinnen geführt wurde.

Welche Note würdest DU DIR „in Glück“ geben? 😉

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Wenn Du Dein Zimmer aufräumst, dann darfst Du noch eine halbe Stunde fernsehen. Wenn Du alle Aufgaben richtig löst, bekommst Du eine Eins. Wenn Du Dich hübsch machst, dann sind die Jungs an dir interessiert. Wenn Du den Test als Beste bestehst, bekommst Du den Job. Wenn Du die vereinbarten Arbeiten durchführst, bekommst Du einen Lohn dafür. Wenn Du die Erwartungen eines Mannes erfüllst, dann wird er Dich dafür lieben.

Wenn Du Bedingungen erfüllst, dann wirst Du etwas dafür bekommen

… und irgendwann ist man des „Bedingungen erfüllens“ müde.

Und dann kommt da einer daher, und gibt, ohne dass Bedingungen erfüllt wurden. So eine Frechheit!!! 🙂

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Vom Nordschwarzwald aus ging es weiter durch den Elsass … bis nach Freiburg. Dort entschieden wir spontan, dass uns nicht nach Großstadt war, sondern nach einem kleineren Ort … nach Ruhe, frischer Luft, grünen Wiesen, Weitblick. All dies und noch viel Schönes mehr fanden wir in einem Dorf bei Kirchzarten – im Schlegelhof! Bei innovativ-in habe ich bereits einen Bericht und einige Fotos dazu eingestellt – lasst euch begeistern!!! 🙂

Nach zwei herrlichen Tagen dort führte uns unsere Reise nach Konstanz, das wir leider im strömenden Regen erlebten 😦 . Andererseits – bei Sonnenschein hätten wir sicher nicht das urige Café Voglhaus entdeckt 😉

Was nun? Wohin könnten wir nun weiterreisen? Wo würde die Sonne scheinen? Vielleicht in der Schweiz? Ein Anruf bei Andrea 😉 brachte Ernüchterung – nein, auch Regen, und keine Besserung in Sicht. Also fuhren wir ins Allgäu und mieteten uns eine gemütliche Ferienwohnung … hat auch was erholsames, wenn man mal nicht aus dem Haus „kann“ 🙂

Die „normale Sicht“ auf den Ort Scheidegg:

Und hier die Sicht, die wir fast zwei Tage lang hatten:

Wer nix sehen kann, muss fühlen 🙂  🙂  🙂

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Und gleich hinterher noch ein paar „inspirierende Gedanken für’s Wochenende“ 🙂

Neue Wege zu gehen ist spannend … aufregend … bedeutet aber auch „unbekanntes Terrain“. Wo vorher ein breiter Spazierweg war, ist nun meistens „grüne Wiese“ … ab und an mal kleine Pfade oder Spuren, an denen man sich orientieren könnte, aber … der eigentliche Weg will selber „gelegt“ und gegangen werden.

Dieses Bild kann man auch auf das Gehirn übertragen – da gibt es vergleichbare „breite Spazierwege“ oder ganz schmale Pfade … oder eben auch „grüne Wiese“, d.h. Verknüpfungen oder neue Gedanken-/Verhaltensmuster müssen erst noch erschaffen werden. Und das ist anfangs ganz schön mühselig, denn: der Autopilot steht noch auf „breite Wege“, und es dauert, bis ein neu angelegter Weg die Breite erreicht hat, dass er „aufgenommen wird ins Autopilotprogramm“ 🙂

Heute fand ich ein paar Zeilen, die das verdeutlichen:

„Stell Dir vor, dass ein Glas, gefüllt mit Tinte, halb ausgegossen und die fehlende Menge mit Wasser aufgefüllt wird. Dann wird wiederum die Hälfte ausgekippt und mit Wasser aufgefüllt. Mit der Zeit verdünnt sich die Tinte immer mehr und irgendwann ist der Inhalt des Glases klares Wasser.“

Also … Geduld und Ausdauer sind gefragt 😉

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Ob wir nichts zu berichten haben? Oh doch … jede Menge … so viele schöne Orte, die wir entdeckt haben … so viele Diskussionen, die neue Sichtweisen eröffnet haben … so viele Gedanken, die nun nach der Schreibpause geschrieben werden wollen … wo anfangen? 😉

Ich beginnne mal mit unserer ersten Urlaubslektüre, (vor)gelesen auf der Hinfahrt: MIESES KARMA

Köstliche Urlaubsunterhaltung, sehr witzig geschrieben … rundum empfehlenswert! 🙂

Rundum empfehlenswert ist auch das Quartier unserer ersten „Rundreisestation“: der Holzwurmwirt in Sasbachwalden (nördl. Schwarzwald)

Quelle: www.holzwurmwirt.de

Ein Haus, das für uns „das gewisse Etwas“ hatte: ein netter Empfang, ein sehr gemütlich eingerichtetes „Rustico“, ein Frühstücksbuffet mit Heidel- und Himbeeren aus dem Garten :-), und eine Speisekarte, wo die Zutaten alle aus Betrieben der Region stammen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, und unser Wandertag hat uns auf die Hornisgrinde geführt – der höchste Berg der Region, oberhalb des wohl bekannteren „Mummelsees“ :-). Was für eine Sicht – aber auch: was für ein Wind da oben! 😉

War aber auch mal schön, sich so richtig durchpusten zu lassen 🙂

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