Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Januar 2008

Zurück zur Gemeinschaft

Heute morgen saß ich beim Arbeitsamt meiner Sachbearbeiterin gegenüber … mit bewegungsloser Miene klickte sie sich an ihrem PC durch etliche Seiten, druckte Seiten aus, heftete Unterlagen ab. Ich nahm mir in der Zeit meinen Lebenslauf zur Hand …
Was für eine lange Reise … wie viele unterschiedliche Erfahrungen, die ich da „eingesammelt“ hatte …
Und dann tauchte ein Bild auf: eine Art Dorfgemeinschaft, die man als junger Mensch verlässt, um alleine zu reisen und Erfahrungen zu sammeln … eines Tages kehrt man zurück, wird herzlich empfangen, nach der langen Reise erstmal „gepflegt und aufgepäppelt“, und dann bringt man nach und nach seine neuerworbenen Erfahrungen ein in die Gemeinschaft.
Ein Bild, das mir den schweren Schritt zum „Aufpäppeln-Lassen“ doch sehr erleichtert hat 🙂

Read Full Post »

Gut 13 Jahre ist es her, seit ich „Die Prophezeiungen von Celestine“ gelesen habe … vor ein paar Monaten kam dann mit dem Film „Die Prophezeiungen von Celestine“ der erste „Erinnerer“ 😉 , nun lese ich begeistert „Das Geheimnis von Shambhala„, die letzte Fortsetzung nach „Die 10. Prophezeiung von Celestine“ …

shambala.jpg

Hier ein paar Zitate, die mich grad sehr an „Leben mit Liebe – der Bote“ erinnern:

„Wie schön sehen alle Dinge aus? Ganz gleich, wie unser erster Eindruck ist, stets können wir überall mehr Schönheit sehen, wenn wir es nur versuchen. Das Maß an Schönheit, das wir wahrnehmen, verrät uns, wie viel göttliche Energie wir bereits empfangen. […] Konzentrieren Sie sich auf die Schönheit […] Nun, ich möchte, dass Sie sich dieser Erwartungen bewusst werden. […] Sie müssen lernen, sehr entschlossen und bewusst die Erwartung zu hegen, dass Ihnen dieses Energieniveau in Ihrem Leben ständig zur Verfügung steht. […]  Jetzt müssen Sie erwarten, dass diese Energie Sie von nun an ständig erfüllt und von Ihnen aus in alle Richtungen fließt. Visualisieren Sie, wie das geschieht. […] Woher weiß ich, ob tatsächlich Energie von mir in meine Umgebung fließt? […]

Dass die Energie aus einem herausfließt,
erkennt man daran, dass man Liebe empfindet.“

Read Full Post »

Ich möchte hiermit herzlich dazu einladen, sich auf eine kleine Gedankenreise einzulassen …

Stellen Sie sich ein Haus vor, dem Sie sich nähern. Die Eingangstür steht einladend weit offen, und als Sie den Eingangsbereich betreten, fühlen Sie sich sofort wohl und willkommen. Es herrscht eine angenehme Atmosphäre, sie werden begrüßt, in Gespräche einbezogen. Sie ganz allein entscheiden, was sie nun tun, wozu Sie Lust haben … ob Sie sich mit einem Buch in eine Leseecke zurückziehen, sich an einem Basketballspiel auf dem Sportplatz beteiligen, am Computer etwas recherchieren, gemeinsam mit anderen ein Spiel spielen, sich mit ähnlich Interessierten zu einer Lerngruppe zusammenschließen und sich einen Fachmann zu suchen, der Ihnen das Gewünschte beibringen kann … Sie sind völlig frei in der Gestaltung Ihrer Zeit und in der Wahl dessen, was Sie tun und/oder lernen wollen.

Stellen Sie sich jetzt vor, Sie wären ein 5jähriges Kind … erinnern Sie sich noch, wie wissbegierig Sie waren? Was Sie alles lernen und erfahren wollten?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten dieser Wissbegier ungebremst nachgeben … was immer Sie lernen und erfahren möchten, Sie bekommen alle Möglichkeiten dafür.

Können Sie sich hineinversetzen in dieses Gefühl: „Die Welt steht mir offen, Sie wartet nur darauf, von mir erobert zu werden“?

Stellen Sie sich vor, dass Sie eines Tages feststellen, dass ein gewisser Themenbereich Sie ganz besonders fasziniert und fesselt … und Sie eine konkrete Vision Ihrer Berufstätigkeit entwickeln. Jede Unterstützung, die Sie auf Ihrem Weg dorthin benötigen, erhalten Sie …

Stellen Sie sich jetzt vor, Sie wären Firmeninhaber oder Personalchef … und Sie haben eine Stelle neu zu besetzen … und Sie haben nun einen Bewerber vor sich sitzen, der Ihnen keinerlei Zeugnisse oder Beurteilungen vorlegen kann. Der Ihnen aber sehr lebhaft vermitteln kann, warum er genau diesen Job machen möchte und was ihn seiner Meinung nach dafür qualifiziert – und wie er sich seine berufliche Zukunft vorstellt, in Ihrem Unternehmen.

Stellen Sie sich vor … dass es das bereits gibt! Eine Schulform, in den USA seit 40 Jahren erfolgreich praktiziert, mittlerweile weltweit verbreitet, und nun auch auf dem Weg, in Deutschland umgesetzt zu werden.

So auch im Rhein-Ruhrgebiet – hier gibt es Gründungsinitiativen in Dortmund und Düsseldorf!

Wir brauchen Unterstützung:

  • Menschen, die sich gerne in der Gründungsphase engagieren
  • Eltern, die sich für Ihre Kinder eine solche Schulform wünschen / vorstellen können
  • Menschen, die mit Begeisterung Ihr Fachwissen vermitteln können
  • Räumlichkeiten
  • Menschen mit Fachwissen in Bezug auf Gemeinnützigkeit, Fördermittel, Stiftungen, Rechtsfragen
  • Kontakte zur Politik, zur Presse, zur Wirtschaft

Mehr Informationen und Möglichkeiten zum Austausch, Diskutieren, Engagieren gibts hier:

Read Full Post »

Rezension: „Blindsight“

Filmpremieren haben für mich inzwischen einen besonderen Reiz – wenn sie begleitet sind von einem kleinen Rahmenprogramm, wenn man Mitwirkende live erleben kann. So war es bei „Celestine“, bei „Gespräche mit Gott“ und nun auch bei „Blindsight“, wo Sabriye Tenberken und ihr Lebensgefährte anwesend waren und vor dem Film einen sehr interessanten Vortrag hielten und Einblick gaben in ihr Projekt „Blindenschule Tibet“, in das „Drumherum“ bei den Dreharbeiten, aber auch von den „positiven Folgen“ des Projekts „Besteigung des Himalaja-Gipfel Lhakpa Ri“.
Der Film selber ist ein Dokumentarfilm: Sabriye Tenberken hatte via Internet Kontakt aufgenommen zu Erik Weihenmayer, einem blinden Bergsteiger, der den Mount Everest bezwungen hatte. Sie lud ihn ein, ihre Blindenschule zu besuchen, um den Kindern von seinen Erfahrungen zu berichten. Das war ihm allerdings zu wenig: er begeisterte Freunde – ebenfalls erfahrene Bergsteiger – dafür, ihn zu begleiten, und gemeinsam mit sechs blinden Teenagern den zweithöchsten Gipfel des Himalaja-Gebirges zu besteigen.
Was dann auf dieser Bergtour passiert, ist sehr überraschend und zutiefst berührend …  besonders eindrucksvoll dargestellt durch die Rückblicke in die Leben der beteiligten Teenager, die als Blinde in der Gesellschaft Tibets als Menschen ohne Wert behandelt werden – verspottet, missachtet, von den Eltern versteckt.

Sie bezwingen nicht den Gipfel –
sondern etwas viel Größeres! 🙂

Read Full Post »

Mein Wunder …

Manche Menschen haben eine wunderbare Fähigkeit – sie nehmen Deinen Kopf in ihre Hände und lenken Deinen Blick ganz sanft in eine neue Richtung … mir sind direkt zwei begegnet in den letzten Tagen 🙂

Für diese Beiden … ein gaaaaaaaaaaaanz herzliches Dankeschön und den passenden Song von Lionel Richie:

Read Full Post »

Im Trainingslager

„Mamaaaaa, ich möchte den Lutscher da haben!“ „Nein, gibt’s nicht ….“
„Mamaaaa, kann ich die Puppe haben?“ „Bald ist Weihnachten ….“
„Mamaaaaaaa, ich möchte selber schneiden“ „Da bist Du noch zu klein zu …“
„Mamaa, ich will die Hausaufgaben aber nicht machen“ „Du musst aber … sonst gibt’s Ärger vom Lehrer und ne schlechte Note!“

Eine kleine Auswahl an sicherlich „typischen Erfahrungen“ aus der Kindheit … Muster, die sich tief einprägen konnten und mit denen man sich dann oft als Erwachsener „herumschlägt“: „Ich würd ja gerne, aber … ich bin dafür zu klein / zu dick / nicht intelligent genug / nicht reich genug / schaff ich sowieso nicht / ich hab andere Verpflichtungen etc.“

Meiner Meinung nach kommt jeder früher oder später in eine Art „Trainingslager“ 😉 Man kommt mit etwas in Kontakt, wo man ganz besonders intensiv spürt:

„DAS will ich haben/tun/sein“

Und dann kommen sie alle hervorgekrabbelt … die Muster aus der Vergangenheit… die dann die Wahrnehmungsbrille gestalten. Sie bestätigen mir, was ich in meiner Kindheit „gelernt“ habe … und in der Vergangenheit oft bestätigt bekommen habe … wieder und wieder … eben dem Muster entsprechend.

Das, was ich will, bekomme ich nicht, denn …

In diesem Trainingslager geht’s dann richtig rund: Du meinst, Du kriegst es nicht? Also gut … dann eben nicht. Ja, was denn … vielleicht doch? Naaa? Willst Du? Willst Du wirklich? Bist Du sicher? GANZ sicher? Doch nicht ganz sicher? Gut, dann lassen wir’s … Das gefällt Dir auch nicht? Geht’s doch nicht ohne? Willst Du nun? Nee, ja aber gibt’s hier nicht … also doch nicht …

Mir fällt grad nicht ein, wie dieses Kirmesgefährt heißt, bei dem man sich ähnlich durchgeschüttelt fühlt … wer weiß es? 😉

Eine herausfordernde Erfahrung … bei der hoffentlich am Ende tief verankert ist:

Das, was ich will, bekomme ich! 🙂

Read Full Post »

Glück deshalb,
weil wir Menschen so gemacht sind,
dass wir zufrieden oder auch glücklich sind,
wenn wir ein bisschen was von dem verstehen,
wie die Welt funktioniert.

Albrecht Beutelspacher

Zum Interview

Read Full Post »

Older Posts »