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Archive for Dezember 2007

Das Glückshaus-Museum

Das Jahresende naht – Zeit, um Bilanz zu ziehen – und loszulassen …

Aus persönlichen Gründen möchte ich so wenig wie möglich aus dem Jahr 2007 mit in’s neue Jahr hinübernehmen … und daher werde ich auch das Glückshaus-Projekt in diesem Jahr abschließen.

Ich danke allen Mitarbeitern für ihr Engagement, den vielen Gästen für ihre Besuche … es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht, aber ich möchte mich nun ganz neuen Zielen widmen.

Damit die vielen schönen Beiträge weiterhin für mehr Glücksmomente im Leben sorgen können, wandel ich das Glückshaus an dieser Stelle in ein Museum um 😉 und wünsche euch …

alles Gute für 2008

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Wie oft wird grad „Frohe Weihnachten“ oder sogar „Fröhliche Weihnachten“ gewünscht … oft so gedankenlos und nicht beachtend, dass es viele Menschen gibt, die den Weihnachtsfeiertagen am liebsten entfliehen würden. Weil ihnen vor allem an diesen Tagen bewusst wird, was ihnen fehlt, um wirklich fröhlich zu sein.

Mir gefällt es daher viel besser,

eine besinnliche Weihnachtszeit

zu wünschen … speziell für meine beste Freundin „die bärige Variante“ 😉

weihnachtsgruesse.jpg

Quelle: pixelio.de

In der Zeitschrift „Emotion“ bin ich schon vor Tagen über einen hierzu passenden Artikel gestolpert, der mich sehr nachdenklich gemacht hat:

„Inzwischen wird in der westlichen Gesellschaft nicht mehr nach dem Sinn, sondern nach Glück gesucht. Zu groß, zu intim, zu melancholisch erscheint das eigentliche Wort. Sinnsuche – das macht Angst, verunsichert. Was Glück dagegen bedeutet, scheint klar: man hat es, wenn man sich gut fühlt. […]
Es sei an der Zeit, den Leuten klar zu sagen, dass sie eigentlich nicht Glück, sondern etwas anderes suchen: Sinn! Das sei mehr als nur die eine, schöne, positive Seite. Sinn entstünde, wo Zusammenhänge erlebt würden. […]

Die Dringlichkeit, mit der nach Glück gesucht würde, stünde dabei als Indiz für die Verzweiflung, die das Fehlen von Sinn in allen Bereichen des Lebens hervorrufe. Was den Menschen dazu treibe, das entstandene Loch mit Scheinerleben zu stopfen, mit Luxus, Geld, Zerstreuung.[…]

 

Wie der Psychoanalytiker Erich Fromm schon vor 30 Jahren feststellte: die Menschen legen zu viel Wert darauf, Dinge zu haben. Und vergessen dabei ganz, dass es darauf ankommt, zu sein.

Daher das Glückshausmotto für 2008 – wir finden den Sinn! 🙂

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Der Baumwollfaden

„Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: ,,Für ein Schiffstau bin ich viel zu dünn“, sagte er sich, ,,und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich viel zu blass und farblos. Ja, wenn ich ein Goldfaden wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so? Es reicht hinten und vorne nicht. Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich – und ich selber am wenigsten.“

 

So sprach der kleine Baumwollfaden und fühlte sich traurig und niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

 

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte: ,,Lass dich doch nicht so hängen. Ich hab da eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich habe dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über Dunkelheit zu jammern!“ Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich, tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte:,,Nun hat mein Dasein doch einen Sinn!“

 

teelicht.jpg

Quelle: pixelio.de

 

Vermutlich gibt es noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen auf unserer Welt; deshalb lasst uns uns zusammentun und gemeinsam die Welt erleuchten!

 

Quelle

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Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: „Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines.“ Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken…. Genau gesagt, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.

Die Leute starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: „Du musst scherzen“, sagte er, „dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde… und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite. Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat…. Narben auf der Seele bedeuten, dass man geliebt hat…

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Ein herzliches Hallo!

Wichtige Dinge…

Dinge die wichtig sind, sind häufig nicht dringend und genau daher achten wir nicht wirklich auf die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben. Dies ist jedoch keine gute Strategie, führt das Ganze letztendlich zu Unzufriedenheit oder noch schlimmeren Dingen.

Konzentrieren Sie sich daher auf die Dinge, die für Sie „Wesentlich“ sind. Sie müssen nicht Ihrem Bekannten schon zum x-ten mal beim Kellerausräumen helfen. Viel wichtiger ist es doch, den Abend mit Ihrer Tochter zu verbringen. Lernen Sie zu unterscheiden, was wichtig und was scheinbar dringend ist. Räumen Sie den wirklich wichtigen Dinge Platz in Ihrem Leben ein. Was sind für Sie wesentliche / wichtige Dinge?

Passender Buchtipp: Die Botschaft des Meeres. Was dir die Wellen erzählen. Sergio Bambaren

Glückssendende Grüße

Heidi Wellmann

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wirtschaftsmagazin.jpg  

Quelle: Wirtschaftsmagazin Ruhr

Mein Name ist Google, Francis J. Google, Privatschnüffler. Ich bin nur eine von vielen Suchmaschinen im Internet. Ich hatte ein ziemlich schäbiges Büro drüben, auf der Upper Website. Meine Kunden waren normalerweise abgeschlaffte Microsofties, die sich Sorgen machten, ihr Frauchen könnte sich irgendsoein Latin Laufwerk aufgerissen haben.

Ich hatte gerade einem dieser Schmierlappen ein paar eindeutige Fotos besorgt, als diese Schönheit durch die Tür schwebte: knallenges, bauchfreies Laptop und Beine bis zum Bildschirmrand. Sie stellte sich als Mrs. Pacman vor, was ich ihr nicht glaubte, obwohl sie mit ihrer Figur bei mir schon ordentlich Punkte gesammelt hatte.

Ihr Mann war verschwunden und jetzt heulte sie sich die Schminke aus dem Gesicht. Zur Beruhigung mixte ich uns ein paar Drinks: für mich einen doppelten Vista-Soda und für sie Wodka OSaft, wobei das „O“ für „ohne“ stand. Als sie sich wieder im Griff hatte, kassierte ich fünf Riesen und versprach, mich mal nach ihrem geliebten Pacman umzuhören.

Pacman war klein und gelb, aber Chinatown war nicht mein Revier. Also versuchte ich es zuerst unter Pacmans letzter Adresse: das Hotel „Arkade“ war eine luxuriöse Altenhomepage, der Kasten war ein gottverdammtes Schloss. Der Palastenaufzug brachte mich in den zweiten Stock, wo mich die erste böse Überraschung erwartete: am Empfang war niemand. Kein Wunder: der Dateimanager hatte sich aufgehängt. Die zweite böse Überraschung waren die Bullen, die plötzlich auftauchten.

Es war Commander Norton von der freiwilligen Firewall und sein ewiger Schatten, Sergeant Cookie. Commander Norton trug wie üblich billige Schuhe und rauchte Spam Filter. Er interessierte sich auch für den alten Pacman, machte schwer einen auf dienstlich, meinte, er würde mich einloggen lassen, wenn ich ihm was verschweige, und er drohte sogar, mich eine Weile bechatten zu lassen. Das war deutlich, ein Link mit dem Zaunpfahl. Was sollte ich tun: Wiederholen? Ignorieren? Abbrechen?

Ich fuhr runter nach Download LA und besuchte meinen alten Kumpel Mac. Mac hatte hier einen Laden, den er früher mal für ein Apple und ein Ei übernommen hatte. Hier kam man her, wenn man anders war, als die anderen Kinder. Aber Mac war wenigstens zuverlässig und wußte, was lief. Er erzählte mir, Pacman sei der Kopf einer Verschwörung von CIA, FBI und DSL – es ging um die illegale Lieferung von Massenverknüpfungswaffen an Internet-Terroristen wie Ossama bin Runterladen und Modem Hussein. Die Sache ging bis ganz nach oben, bis zum Präsidenten der Vereinigten Seiten von Amerika.

Außerdem hatte Pacman einen Haufen Leute bestochen, um am Stadtrand diese Sondermaildeponie zu bauen, obwohl Tierschützer darauf hingewiesen hatten, daß hier der vom Aussterben bedrohte Notebock lebte.

Er hatte also genügend Feinde, aber eines war wirklich interessant: er war ledig. Ich hatte schon so einen Verdacht. Ich besorgte mir ein paar Unterlagen und fuhr zurück in mein Büro, wo mich eine weitere böse Überraschung erwartete: Pacman.

Er sah aus, als hätte er einen Geist gesehen. Okay, das war sein Beruf. Aber diesmal könnte es sein eigener gewesen sein: Jemand hatte ihm ein paar mal mit einer 486er in’s Gesicht geschossen. Neben ihm lag ein alter Schokoriegel.

Jetzt war alles klar: Pacman hatte zwar nie geheiratet, aber er hatte eine uneheliche Tochter: Lara Croft, meine schöne Auftraggeberin. Sie hatte selber Karriere gemacht, sogar als Sängerin einige Festplatten aufgenommen, aber Daddy hatte noch ein paar Rechte. Irgendjemand hatte ihm Geld geboten, damit er nachzog und Tomb Raider in Tomb Twix umbenannte, und das konnte die kleine Lara nicht zulassen.

Tja, das Internet hat seine rauhen Seiten, überall sieht man Sex und Gewalt und manchmal denke ich, dass sich hier nur Verrückte rumtreiben. An solchen Tagen schließe ich mein Büro ab und gehe rüber in die SPACE BAR, um mich sinnlos zu besurfen… (Quelle: Wirtschaftsmagazin Ruhr – Peter Podewitz)

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Ein herzliches Hallo!

Eurer Freund ist die Antwort auf eure Nöte. Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet. Und er ist euer Tisch und euer Herd. Denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger, und ihr sucht euren Frieden bei ihm. Wenn euer Freund frei heraus spricht, fürchtet ihr weder das „Nein“ in euren Gedanken, noch haltet ihr mit dem „Ja“ zurück. Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, dem seinen zu lauschen; Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht. Khalil Gibran

Herzliche Grüße

Heidi Wellmann

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Es war der kleine Anschubser „Rentabilitätsvorschau“ (ein Wort, wo ich IMMER in’s Stolpern komme 😉 ) … der mich an meinen ersten Businessplan erinnerte, den ich 1993 erstellen musste für ein Existenzgründungsdarlehen. Die Kosten für das erste und zweite Jahr zu kalkulieren war relativ einfach, aber … wie um Himmels Willen sollte ich die zu erwartenden Einnahmen schätzen??? Selbst die Beraterin, die ich mir gegönnt hatte, meinte nur: „Na, wünschen Sie sich halt was … “ 🙂

Meine Gedanken wandern weiter zu einem Bericht, den ich vor einigen Jahren las. Eine Frau, die arbeitslos geworden war, gründete einen „Vorleseservice für ausländische Kinder“ – sie engagierte dafür Menschen „mit Tagesfreizeit“, die EHRENAMTLICH den Kindern vorlasen … in öffentlichen Büchereien. Eine tolle Idee, die keinerlei Ausgaben verursachte 😉 – aber auch keine Einnahmen! Der Vorleseservice wurde trotzdem gegründet – und bei einem Gründungswettbewerb wurde eine Stiftung darauf aufmerksam und sponsort seitdem ein GESCHÄFTSFÜHRERGEHALT 🙂

Etwas aus dem Herzen heraus tun

und dann dafür belohnt werden …

 

Und dann kam so eine gaaaaaaaaaanz alte Erinnerung hoch an ein Lied aus meiner frühen Jugend … das ich immer soooooooo rührend fand:

 

Keinen Pfennig

 

(Mutter:)
Mein kleiner Sohn kam heute abend zu mir
in die Küche, als ich das Essen machte
und er gab mir ein Stück Papier
auf das er mit Buntstift geschrieben hatte
Ich trocknete mir die Hände ab an meiner Schürze
und ich las, was auf diesem Zettel stand:

(Sohn:)
Den Rasen gesprengt: 3 Mark!
Die ganze Woche mein Bett gemacht: 2 Mark!
Zum Kaufmann gegangen: 50 Pfennig!
Beim Autowaschen geholfen: 2 Mark!
Mit Brüderchen spazieren gegangen als Du beim Frisör warst: 1 Mark!
Das Unkraut im Garten ausgezupft: 2 Mark!
Im Rechnen eine „1“ geschrieben: 5 Mark!
Macht zusammen 15 Mark und 50 Pfennig!

(Mutter:)
Da stand er nun erwartungsvoll vor mir,
und tausend Erinnerungen kamen mir in den Sinn.
Und so nahm ich einen Bleistift,
drehte den Zettel um und schrieb darauf:

Ich trug Dich neun Monate, dafür will ich „keinen Pfennig“
Ich wachte an Deinem Bett, dafür will ich „keinen Pfennig“
Ich weinte um Dich und auch dafür will ich „keinen Pfennig“
Insgesamt kostet Dich all die Liebe von mir: „keinen Pfennig“

Als er das gelesen hatte, da standen dicke Tränen in seinen Augen
Er sah mich an und sagte: Mami, ich hab‘ Dich so lieb.
Dann nahm er den Bleistift und schrieb mit großen Buchstaben:
„ALLES BEZAHLT!“

Insgesamt kostet Dich all die Liebe von mir keinen Pfennig!

Johanna von Koczian

Hach … *schnief* … ich bin immer noch gerührt, wenn ich es lese 😉

Und wo ich dann einmal so gerührt bin, fällt mir grad eine passende Liebesgeschichte ein: Edward VIII., der für seine Wallis Simpson auf den Thron verzichtete …  (ihr wisst ja, wenn ihr mal einen Telefonjoker braucht für Fragen zu Königshäusern und so … 😉 )

Etwas aus dem Herzen heraus tun

und dann dafür belohnt werden …

Ein sehr schönes Gedankenmuster … hat das schon jemand von euch? 🙂

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DAS erleb ich grad auch :-)

Kennt ihr dieses Gefühl? Man liest einen Artikel oder ein Buch, und auf einmal durchzuckt es einen: „Huch, die schreiben ja über mich!“ Ich erinner mich da vor allem an ein Buch über Indigo-Kinder … da hatte ich dieses Erlebnis sehr intensiv 😉

Und nun heute dies:

„Es gibt eine angenehme Atmosphäre des Selbstvertrauens, des Vertrauens das typisch für Menschen ist, die die Ziele verfolgen, die sie sich selbst gesetzt haben. Es ist fast nie ruhig, die Atmosphäre ist mit Enthusiasmus geladen, aber nicht chaotisch oder frenetisch. Die Schüler an Sudbury Valley tun, was sie wollen, aber sie suchen sich nicht unbedingt das aus, was ihnen leicht fällt. Näheres Hinsehen zeigt, daß sie sich immer selbst herausfordern, daß sie sich ihrer eigenen Stärken und Schwächen sehr bewußt sind und wahrscheinlich gerade an ihren Schwächen hart arbeiten. Neben ihrer überschäumenden guten Laune gibt es eine grundlegende Ernsthaftigkeit … „

Quelle

Da fand ich meine aktuelle Situation doch ganz gut beschrieben 😉 . Alles, was grad mit dem Thema „Schulgründung“ zu tun hat, ergibt sich scheinbar mühelos … da bin ich voller Enthusiasmus … da ergeben sich so viele Möglichkeiten, wunderbar! ABER, ich registriere auch, dass der Weg in eine Richtung geht, wo ich große Herausforderungen wittere – die ich aber gerne annehme 😉 . (außerdem weiß ich, dass ich sowieso keine andere Chance habe!)

Ich seh da grad so Dinge wie „Konzept erstellen“, „Businessplan“, „ein Unternehmen gründen“ und „Unternehmen ansprechen“ vor mir … ich hoffe, dass sich mir auch da ein EINFACHER Weg eröffnen wird … vielleicht sogar einer, der Spaß macht! 😉 Wer dazu Tipps hat … gerne!

 

 

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Die 68-Sekunden-Übung

Ich glaube, jetzt zahlt sich das jahrelange Training im Meditieren aus 🙂 … bei der 68-Sekunden-Übung hab ich mich so richtig „hineinfallen“ lassen können in meine Bilder und bin erst viele, viele Minuten später wieder „aufgetaucht“ … da hab ich also für die nächsten Leben schon im Voraus gearbeitet 😉

 

Und weil’s so schön war, tauch ich noch mal ein und lasse euch teilhaben an meinen Bildern:

 

Ich sah mich auf ein sehr schönes, großes Haus zugehen … ich stieg die geschwungene Treppe hinauf, die zu einer großen Eingangstür führte. Diese Tür schloss ich auf und ließ sie weit offen stehen …

 

Kurz darauf stürmten viele Kinder zur Tür hinein … sie verteilten sich auf die vielen Räume, von überallher war ihr Lachen zu hören. Ich sah eine Gruppe Kinder, die gemeinsam mit zwei Erwachsenen zu einer Exkursion aufbrachen – sie hatten Ferngläser, Cacher, Lupen und gut gefüllte Rucksäcke bei sich 🙂

 

Eine andere Gruppe Kinder versammelte sich auf dem Sportplatz hinter dem Haus und veranstaltete ein Volleyball-Turnier. Einige Kinder hatten sich an stillere Orte zurückgezogen und lasen in einem Buch … es herrschte eine wunderbare Stimmung.

 

Ab dem frühen Nachmittag kamen immer mehr Erwachsene in’s Haus … während die Kinder allmählich nach Hause gingen. Ja, und dann kam die Stelle, wo ich trotz „tiefer Versenkung“ richtig lachen musste … die Bilder vom Tag wiederholten sich, nur dass es nun statt der Kinder die Erwachsenen waren 🙂 Einige Gruppen bestanden auch aus Kindern UND Erwachsenen … wobei mir hierbei auffiel, dass es die Großen waren, die hier von den Kleinen lernten und eifrig zuhörten.

 

Dann gab es einen „Bildwechsel“ … da sah ich mich an einem Tisch sitzen. Zu mir gesellten sich einige Menschen, die ich mir gerade in Düsseldorf suche, um kurzfristig mit einem Nachmittagsangebot zu starten. Wie fangen wir an? Woher bekommen wir einen Raum? Wie finanzieren wir das? Dann war es, als würde der „Film“ anhalten … wie „eingefroren“ … aber ich blieb noch in der schönen Stimmung verharrend und war gar nicht darauf eingestellt, dass es noch weitergehen würde 😉 Tja, und was dann kam, fand ich sehr interessant und aufschlussreich, denn jemand sagte:

 

Lasst es uns doch gemeinsam mit den Kindern angehen! 🙂

Geniale Idee – auf die wäre ICH nicht gekommen … 😉

 

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