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Archive for 23. November 2007

Wenn Du ein Schiff bauen willst,
dann rufe nicht die Menschen zusammen,
um Holz zu sammeln,
Aufgaben zu verteilen
und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht
nach dem großen, weiten Meer.

Antoine de Saint-Exupéry

 

storchennest.jpg

Quelle: pixelio.de

Wie ein junger Vogel im Nest: es ist zwar alles bequem und geordnet in der kleinen Welt, aber … sie ist eben klein … und die Verlockungen, MEHR zu sehen und zu erleben, sind groß! 😉

Und dann wird die kleine Welt von einem Tag auf den Anderen viel zu klein … und der Essensnachschub wird auch immer spärlicher … und die Sehnsucht zu groß.

Was muss das für ein Gefühl sein … das erste Mal das Nest zu verlassen und zu fliegen … 🙂

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Warum muss es eigentlich so oft erst richtig weh tun, bevor wir etwas ändern in unserem Leben … bevor wir Entscheidungen treffen?

Diese Frage hat mich ein paar Tage lang intensiv beschäftigt, gestern bekam ich die Antwort – als ich meinem Sohn beim Computerspielen zuschaute! 😉

Asterix und Obelix mussten auf ihrem Weg zum Ziel eine Bobbahn hinunterrutschen (Obelix auf dem Rücken liegend, Asterix auf seinem dicken Bauch sitzend *g*). Dabei sollten sie sowohl die auf der Bahn liegenden Helme einsammeln als auch den rollenden Hindernissen ausweichen … und dabei gerieten sie des öfteren an die Ränder der Bahn …

 

asterix.jpg

DAS ist es, was weh tut – wenn wir von unserem „Idealkurs“ abweichen (den uns meiner Meinung nach die innere Stimme / unsere Intuition weist) und an „die Ränder“ geraten … das MUSS sogar weh tun, damit wir unseren Kurs korrigieren und wieder zum Idealkurs zurückkehren!

Die, die „uneinsichtig“ sind und trotz Schmerzen längere Zeit „am Rand“ entlang rutschen, die werden irgendwann an den Punkt kommen, wo sie „nicht mehr können“ … und kraftlos oder auch betäubt 😉 dann vom Rand aus wieder „in die Mitte“ rutschen … wo es dann nach einer Erholungsphase wieder weiter gehen kann …

Lieber Zauberlehrling, wie sieht das aus Sicht eines virtuellen Rennfahrers aus? 😉

 

alfa_nfs1.jpg

Tja … wie sieht das aus, wenn man in einem Autorennspiel am Steuer eines hoch getunten Boliden sitzt, der nur mit qualmenden Reifen zu beschleunigen ist?? 😉

Eigentlich nicht anders als in der Bobbahn, denn wenn man aufgrund zu hoher Geschwindigkeit in der nächsten Kurve vor die Leitplanke knallt (wenn denn eine da ist … glücklicherweise 😉 ) … dann korrigiert man instinktiv den Kurs um 180° … und das ist viel zu viel … denn damit steuert man viel zu extrem gegen … 😉

Das führt natürlich dazu, dass man sofort auf der anderen Strassenseite gegen ein Hindernis kracht … und wieder viel zu extremes Gegenlenken in die andere Richtung … mit den gleichen fatalen Folgen auf der anderen Strassenseite … oder das Auto überschlägt sich … oder bleibt im „günstigeren“ Fall mit Totalschaden auf der Strecke … 😉

Tja … und mal so auf´s „Real Life“ übertragen heißt das wohl, dass wir bei Kurskorrekturen darauf achten sollten, nicht von einem Extrem in´s andere zu gehen … ansonsten geht es uns so wie ZAUBERLIEBE das oben beschrieben hat … oder wie es uns am Steuer unseres Boliden geht … 😉

Der Zauberlehrling

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Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht …

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es beim Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Khalil Gibran 

„Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.“

Was für eine Aussage – stellt sie doch das aktuelle Weltbild in Bezug auf Erziehung und Schule „etwas“ 😉 auf den Kopf …

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