Der Kuchen
16. September 2007 von zauberliebe
“Bist Du erwacht und lebst als Mit-Mensch, dann trennst Du nicht mehr, teilst nicht mehr ein, sondern teilst. Du teilst nicht mehr ein in oben und unten, in innen und aussen, in Lichtwesen und Mensch, sondern Du teilst, was ist. Du teilst mit, Du teilst was Du bist und hast und lebst das Nehmen und das Geben harmonisch.
Geschieht das Teilen in göttlicher, kosmischer Absicht, dann hat jeder, der daran beteiligt ist, genau das, was er braucht. Vielleicht nicht, was er will, aber sicher das, was er braucht. Stell Dir das Ganze als großen Kuchen vor und dieser Kuchen wird nun in, sagen wir acht Teile geteilt, denn es sind acht daran beteiligt, die ihn zuerst natürlich backen und dann zusammen essen. [...]
Es sind also acht, die zusammen diesen Kuchen erstellen. Zuerst geht es darum, den Entschluss, einen Kuchen zu backen, zu fassen. Dann geht es darum, die Zutaten zu bringen. Einer bringt die Eier, einer das Mehl, ein anderer die Nüsse und den Zucker, einer das Backpulver, einer bringt Arbeitskraft - und einer bringt die Idee. Die göttliche Idee - die immer zuerst da ist, lange vor dem Entschluss auf der bewussten Ebene, auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, und die die Energie in eine Form lenken lässt - in unserem Beispiel eben in den Kuchen. Der Kuchen kann auch Firma, Projekt, Familie usw. heißen … [...]
Nun bleiben wir aber beim Kuchen. Die Idee ist da, der Entschluss, wann und wo und mit wem, ist gefällt, die Zutaten sind da - die Arbeit kann beginnen. Es sollten nun eigentlich allen klar sein, dass mindestens einer wissen muss, wie man einen Kuchen bäckt. Der übernimmt die irdische Führung, die Ausführung im Tun. Jeder bringt also eine bestimmte Idee ein - sei es Material, Geld, Arbeit - die an und für sich nicht messbar und vergleichbar mit den andern Energieeinheiten, die eingebracht werden, ist. Denn hinter jedem, der etwas einbringt, liegt auch eine ganze Geschichte, liegt ein Talent, liegt eine Kraft, liegt eine Absicht, liegt ein menschliches Bedürfnis. Und so kann der Beitrag des Spaßmachers, der alle während des Kuchenbackens unterhält und somit die Schwingung aufrechterhält und vielleicht sichtbar an Arbeit auf der irdischen Ebene nichts tut, unter Umständen einen der Wichtigsten sein. Und so kann es auch sein, dass derjenige, der nur ein winzig kleines Stück zum Essen bekommt, am meisten bekommen hat, weil er nur ganz, ganz wenig Hunger hat und sein Bedürfnis mehr als genug gedeckt ist.
Bei allem Miteinander und Teilen ist es wichtig, dass nicht nur nach irdischen Massstäben gemessen, gewogen und verglichen wird, sondern dass auch die feinstofflichen Zusammenhänge erkannt und eingesetzt werden. Sonst ist es kein Teilen, sondern ein rationales Bestimmen, ohne die Zusammenhänge zu kennen. Und somit erscheint auf der irdischen Ebene oft etwas ungerecht, was kosmisch gesehen sehr gerecht ist.”
Verfasser mir unbekannt


