So, nun sind wir endlich, endlich da – schon lange freue ich mich riesig auf diese Party bei Astrid-Beate! Und ich freu mich sehr, dass meine beiden Männer mich begleiten: mein Lebensgefährte, der in seinem schwarzen Outfit einfach fabelhaft ausschaut und mich anstrahlt – und mein Sohn, der mich mit seinen knapp 14 Jahren inzwischen schon überragt und der sich nach einer etwas schwierigen Phase vor 5 Jahren nun zu einem fröhlichen, höflichen und engagierten Jugendlichen entwickelt hat. “Ganz schön sexy, Dein Kleid” meint er frech, bevor er sich mit einem “ich bin dann mal bei meinen Leuten” verabschiedet. Ja, da hat sich eine tolle Gemeinschaft aufgebaut in den letzten Jahren, durch die vielen gemeinsamen Projekte. Und das Schönste waren und sind die vielen Kinder, die immer mit dabei sind – und die heute in einem etwas abseits gelegenen Waldstück ihr eigenes “Partyrevier” haben. In Reichweite, aber außer Hörweite
))))))
Ein letzter prüfender Blick, ob alles sitzt
… ja, das Kleid steht mir fantastisch, es betont meine schlanke Figur, ist in einem leuchtenden Rot, mir raffinierten Raffungen und Schlitzen. Die langen Haare habe ich hochgesteckt, und ich fühle mich rundum wohl so wie ich ausschaue. “Du siehst wunderbar aus” flüstert mir mein Schatz ins Ohr. “Alter Schleimer” antworte ich ihm – meine Standardantwort seit vielen Jahren, ich werd mich wohl doch nie so recht an Komplimente gewöhnen
Hand in Hand gehen wir auf Astrid-Beate zu, die uns freudig begrüßt. “Was für ein Wetter! Wundervoll … und wie schön Du alles arrangiert hast!” Bei der Begrüßungsrunde werden fleißig Küßchen und Umarmungen verteilt, so viele vertraute und liebgewonnene Menschen … wunderbar!
Mit einem Glas Champagner in der Hand posieren wir für die ersten Fotos – so ein Abend will “festgehalten” werden!!!
Ah, da kommt Elita Wiegand mit einem Kamerateam und einer jungen Frau an ihrer Seite: “Ulrike und Stephan, habt ihr Zeit für ein kurzes Interview?” Und zwinkernd meint sie: “Das hier ist Susanne, sie ist neu bei innovativ-in als freie Journalistin und dies hier ist ihre Premiere.” Ich schaue Susanne an und denke: Herrje, ist das erst 5 Jahre her, als ich damals genauso angefangen habe? Dieser eine, aber dennoch riesengroße Schritt, aus dem, was ich als Berufung empfand, einen Beruf zu machen … und was für eine rasante Entwicklung gab es danach! Genau danach fragt mich Susanne: “Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs? Was ist passiert, dass aus der “kleinen, freien Journalistin” so schnell eine Unternehmerin wurde, deren Veranstaltungen fast schneller ausverkauft sind als Konzerte von Top-Popstars? Wo haben Sie all diese fantastischen Menschen her, die diese Community gegründet haben und so viele wertvolle Projekte durchführen? Und – war das für Sie vorhersehbar, dass die erste Schule, die Sie gegründet haben, so dermaßen erfolgreich sein würde, dass noch viele weitere folgen würden? Bald sind es 100 Schulen, die Sie in Europa gegründet haben – wie ist die weitere Planung?”
Die Fragen sprudeln nur so aus ihr heraus – es ist sicher genau wie bei mir damals eine Mischung aus großer Neugier und Aufregung. Wo soll ich da anfangen mit den Antworten? Ich hake mich unter bei meinem Schatz, lächel in die Kamera und sage: “Das Geheimnis meines Erfolgs ist, dass mir vor 7 Jahren ein Mann begegnet ist, der die Frechheit besaß, mich wertzuschätzen, obwohl ich es selber gar nicht tat. Fast zwei Jahre lang hab ich versucht, ihn davon zu überzeugen, dass er sich irren würde … und dass er mich auch gar nicht wertschätzen würde. Meine Güte, was hab ich Situationen schräg wahrgenommen weil mein Unbewusstes es so deuten wollte. – tiefer Seufzer- Aber – wieder strahlendes Lächeln -, das hat mich immerhin zu meinem ersten Bestseller inspiriert – “Ich glaube was, was Du nicht glaubst” steht immer noch auf den Bestsellerlisten und ist inzwischen in 82 Sprachen übersetzt worden, was mich sehr stolz macht. Besonders freue ich mich, dass mein Nachfolgebuch, dass die Themen von “Ich glaube was, was Du nicht glaubst” in Romanform vermitteln, nun mit …” – mit einem breiten Grinsen schaue ich meinen Schatz an – ” … mit George Clooney in der Hauptrolle verfilmt wird”. Und ich kann mir nicht verkneifen, noch den Nachsatz “Ähnlichkeiten mit an meiner Seite lebenden Menschen sind rein zufällig” hinterherzuschieben.
“Und danach …. hab ich einfach nur noch aus dem Herzen heraus gehandelt, so hat sich alles weitere fast von allein ergeben.” Nun wendet sie sich an Stephan, und ich höre lächelnd dem weiteren Interview zu. Als die Kamera abgeschaltet ist, lege ich Susanne die Hand auf die Schulter und sage: “Das war ein tolles Interview! Wenn Du weitere Fragen an mich hast, egal zu welchem Thema – hier ist meine Visitenkarte.”
So, und nun geht es erstmal auf die Tanzfläche, bevor wir das Buffet stürmen. Und ich fühle mich wie im 7. Himmel … was hab ich für ein wunderschönes Leben!



Toll, einfach nur toll, wünsche dir von ganzem Herzen, dass es so kommt.
Nach DER Visualisierung kann es nur so kommen. Alles IST gut.
Eine herz-liche Umarmung von Elisabeth
Liebe Zauberliebe, trotz der Überschrift hab ich einen langen Moment gebraucht, um zu kapieren, dass es um eine Vision geht:-) DAS hast DU unglaublich real geschrieben, so schön! und auch ich bin davon überzeugt, dass es für Dich rasant in diese Richtung geht!!! Wenn man bedenkt, was Du alles schon geschafft hast…
Schön die Geschichte mit Deinem Liebsten, der Dich “gewertschätzt” hat, als Du es selber noch nicht getan hast. Wie wertvoll, einen solchen Menschen in seinem Leben zu haben. Ich freu mich für Dich! Herzliche Grüsse Andrea
Danke für eure Wünsche
Ich hatte sehr viel Spaß beim Imaginieren, beim Runterschreiben der Bilder … und immer wieder beim Lesen. Fühlt sich soooo passend an
Also dann … fang ich doch direkt an mit meinem Bestseller – denn der will ja erstmal geschrieben werden *lach*
Umarmung an alle Lieben hier!
Ulrike