Und gleich hinterher noch ein paar “inspirierende Gedanken für’s Wochenende”
Neue Wege zu gehen ist spannend … aufregend … bedeutet aber auch “unbekanntes Terrain”. Wo vorher ein breiter Spazierweg war, ist nun meistens “grüne Wiese” … ab und an mal kleine Pfade oder Spuren, an denen man sich orientieren könnte, aber … der eigentliche Weg will selber “gelegt” und gegangen werden.
Dieses Bild kann man auch auf das Gehirn übertragen – da gibt es vergleichbare “breite Spazierwege” oder ganz schmale Pfade … oder eben auch “grüne Wiese”, d.h. Verknüpfungen oder neue Gedanken-/Verhaltensmuster müssen erst noch erschaffen werden. Und das ist anfangs ganz schön mühselig, denn: der Autopilot steht noch auf “breite Wege”, und es dauert, bis ein neu angelegter Weg die Breite erreicht hat, dass er “aufgenommen wird ins Autopilotprogramm”
Heute fand ich ein paar Zeilen, die das verdeutlichen:
“Stell Dir vor, dass ein Glas, gefüllt mit Tinte, halb ausgegossen und die fehlende Menge mit Wasser aufgefüllt wird. Dann wird wiederum die Hälfte ausgekippt und mit Wasser aufgefüllt. Mit der Zeit verdünnt sich die Tinte immer mehr und irgendwann ist der Inhalt des Glases klares Wasser.”
Also … Geduld und Ausdauer sind gefragt



Hallo Ulli,
das sind zwei schöne und treffende Metaphern, die in jeweils einem Bild ein ganzes Buch der neurologischen Prozesse darstellen.
Liebe Grüße
Thomas
Liebe Zauberliebe, vielen Dank für die interessanten Gedanken, die Du uns da mitteilst, hab auch grad einen Beitrag über “Veränderung” geschrieben, es ist immer wieder schön und aufregend, wie sehr wir uns mit ähnlichen Themen befassen! Liebe Grüsse Andrea
Moment! Ich bin zwar kein Quantenphysiker, aber es ist glaub ich nicht möglich, dass irgendwann NUR NOCH Wasser drin ist…oder?