Sich selber treu sein
15. April 2008 von zauberliebe
Es ist schon über 15 Jahre her … das Gespräch, in dem mir ein guter Freund sagte: “Was ich an Dir richtig bewundere, das ist Deine Integrität!” Ich habe höflich gelächelt (es fühlte sich nach einem Kompliment an
), hatte aber keine Idee, was er meinen könnte. Klar, das Wort hatte ich schonmal gehört, aber … was es bedeutete, war mir nicht klar. Ich habe mein Unwissen dann geoutet
und … war dann doch etwas perplex, dass er etwas, was für mich selbstverständlich war (und ist), eher für eine lobenswerte Ausnahme hielt.
Integer sein … sich selber treu sein … “die fortwährend aufrechterhaltene Übereinstimmung des persönlichen, an einer humanistischen Ethik ausgerichteten Wertesystems mit dem eigenen Handeln” (zitiert aus Wikipedia)
Gedacht ist nicht gesagt, gesagt ist nicht gehandelt … was das im Umfeld für ein “Durcheinander” provozieren kann, fällt mir grad im Moment sehr auf. Man weiß ja dann logischerweise gar nicht, was man glauben soll - wenn das, was gesagt wurde, nicht mit dem Handeln übereinstimmt.
Andererseits … wenn ich quasi zwei Möglichkeiten zur Auswahl habe, dann kann ich mir ja auch wieder das aussuchen, was mir besser gefällt - und DARAUF reagieren.
Ist das jetzt am Ende eher gemein von mir, dass ich diese Wahl meinem Umfeld nicht erlaube?
Das Lied zum Beitrag
Zum Mitsingen (zum kompletten Text):
We should stay together
If we can
But what you’ve planned
Means there’s a difference between
What you’re gonna say
In private?
You still want my love
We’re in this together
And what you’re gonna do
In public?
Say you were never in love
That you can remember


